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Maßgeblich sind die tatsächlichen Aufrufe der letzten Beiträge. Ein Creator mit vielen inaktiven Followern erreicht weniger, als seine Followerzahl verspricht.
Wissen für Marken
Die Kosten einer Influencer-Kampagne setzen sich aus den Honoraren der Creator, möglichen Aufschlägen, der Agenturgebühr und der Künstlersozialabgabe zusammen. Auf dieser Seite finden Sie die aktuellen Marktpreise in Deutschland mit Quellen und eine Beispielrechnung für eine kleine Kampagne.
Ein Instagram-Reel mit einem Micro-Influencer (10.000 bis 50.000 Follower) kostet in Deutschland laut einer Auswertung von Business Punk vom April 2026 zwischen 400 und 2.000 €. Bei Nano-Influencern mit 1.000 bis 10.000 Followern liegt ein Reel bei 100 bis 400 €, bei Mid-Tier-Creatorn mit 50.000 bis 100.000 Followern bei 2.000 bis 5.000 €.
Eine kleine Kampagne mit vier Micro-Creatorn kostet damit inklusive Agenturgebühr und Künstlersozialabgabe grob 2.000 bis 10.000 € netto, je nach Creator und Format. Ein Werbebudget für die Ausspielung als Anzeige kommt hinzu, wenn Sie die Beiträge zusätzlich bewerben wollen.
Honorare je Beitrag in Deutschland laut Business Punk vom 12.04.2026, ausgewertet aus Kampagnendaten 2024 bis 2026.
| Nano (1.000 bis 10.000 Follower) | Feed-Post 50 bis 250 €, Reel 100 bis 400 €, Story-Set 50 bis 150 € |
| Micro (10.000 bis 50.000 Follower) | Feed-Post 250 bis 1.000 €, Reel 400 bis 2.000 €, Story-Set 150 bis 500 € |
| Mid-Tier (50.000 bis 100.000 Follower) | Feed-Post 1.000 bis 3.000 €, Reel 2.000 bis 5.000 €, Story-Set 500 bis 1.500 € |
| Micro laut Kolsquare (22.01.2026) | Post 400 bis 560 €, Reel 600 bis 800 €, Story 200 bis 290 € |
Story-Set bedeutet drei Storys. Alle Werte netto, ohne Nutzungsrechte für Anzeigen und ohne Agenturgebühr.
Werte für Creator mit 10.000 bis 50.000 Followern oder Abonnenten laut Business Punk vom 12.04.2026.
| TikTok-Video | 200 bis 800 € |
| TikTok-Video inklusive Recht für Spark Ads | 400 bis 1.200 € |
| YouTube-Integration in ein Video | 500 bis 2.000 € |
Für Twitch gibt es keine belastbare deutsche Preisliste. Dort wird meist pauschal je Stream, über einen Preis je tausend gleichzeitiger Zuschauer oder als Paket abgerechnet.
Die Spannen in den Tabellen sind breit, weil neben der Followerzahl weitere Faktoren das Honorar bestimmen.
Maßgeblich sind die tatsächlichen Aufrufe der letzten Beiträge. Ein Creator mit vielen inaktiven Followern erreicht weniger, als seine Followerzahl verspricht.
Creator, deren Community regelmäßig kommentiert, speichert und teilt, verlangen höhere Honorare, weil ihre Empfehlungen stärker wirken.
Ein produziertes Video kostet mehr als ein Foto oder eine Story. Auch Dauer und Aufwand der Produktion fließen ein.
Wollen Sie den Inhalt auf eigenen Kanälen oder als Anzeige nutzen, kommen laut Influee (März 2026) Aufschläge von 20 bis 50 % hinzu.
Darf der Creator für eine Zeit keine Wettbewerber bewerben, ist das ein eigener Aufschlag. Influee nennt für 30 Tage 25 bis 50 %.
Kurze Vorlaufzeiten und feste Veröffentlichungstermine kurz nach Beauftragung werden häufig mit einem Zuschlag berechnet.
Agenturen rechnen entweder eine Provision auf die Creator-Honorare ab oder einen festen monatlichen Retainer. Laut Favikon liegen die Provisionen international zwischen 10 und 30 % der Creator-Honorare. Für Deutschland gibt es dazu keine veröffentlichte Erhebung.
Die meisten deutschen Agenturen nennen keine Preise auf ihrer Website. Einige wenige veröffentlichen Einstiegsbudgets für betreute Kampagnen, die nach unserer Durchsicht im Oktober 2026 zwischen 4.000 und 10.000 € im Monat oder je Kampagne liegen. Fragen Sie bei jedem Angebot nach, ob die Gebühr auf die Honorare aufgeschlagen wird oder bereits enthalten ist.
FNLY Agency berechnet 20 % auf die Creator-Honorare, mindestens 500 € je Kampagne. Kampagnen beginnen bei 2.500 € Gesamtbudget inklusive Honoraren und Gebühr, Produktplatzierung und Seeding bei 1.500 €.
Unternehmen, die regelmäßig selbstständige Künstler und Publizisten beauftragen, zahlen auf deren Honorare die Künstlersozialabgabe an die Künstlersozialkasse. Der Satz beträgt 2026 4,9 %. Creator-Honorare können darunter fallen, die Abgabe trägt der Auftraggeber und nicht der Creator. Ob und in welchem Umfang Sie abgabepflichtig sind, klärt Ihre Steuerberatung, diese Seite ist keine Steuer- oder Rechtsberatung.
Eine Marke bucht vier Instagram-Creator mit je 10.000 bis 50.000 Followern für je ein Reel. Als Honorar setzen wir 800 € je Reel an, das liegt innerhalb der Spanne von Business Punk und am oberen Ende der Werte von Kolsquare.
| Creator-Honorare (4 × 800 €) | 3.200 € |
| Agenturgebühr FNLY Agency (20 %, mindestens 500 €) | 640 € |
| Zwischensumme | 3.840 € |
| Künstlersozialabgabe auf die Honorare (4,9 % von 3.200 €), falls abgabepflichtig | 156,80 € |
| Gesamt | 3.996,80 € |
Alle Beträge netto zuzüglich Umsatzsteuer. Ohne Nutzungsrechte für Anzeigen, ohne Exklusivität und ohne Werbebudget. Die tatsächlichen Honorare nennen wir im Angebot je Creator.
Stand:
FAQ
Laut einer Auswertung von Business Punk vom April 2026 kostet ein Instagram-Reel bei Nano-Influencern 100 bis 400 €, bei Micro-Influencern 400 bis 2.000 € und bei Mid-Tier-Creatorn 2.000 bis 5.000 €. Hinzu kommen je nach Vereinbarung Aufschläge für Nutzungsrechte und Exklusivität, eine Agenturgebühr und die Künstlersozialabgabe.
Für Creator mit 10.000 bis 50.000 Followern nennt Business Punk im April 2026 für ein Instagram-Reel 400 bis 2.000 €, für einen Feed-Post 250 bis 1.000 €. Kolsquare gibt im Januar 2026 für Micro-Influencer 600 bis 800 € je Reel und 400 bis 560 € je Post an.
Laut Business Punk vom April 2026 kostet ein TikTok-Video bei Creatorn mit 10.000 bis 50.000 Followern 200 bis 800 €. Darf die Marke das Video als Spark Ad ausspielen, liegen die Honorare bei 400 bis 1.200 €.
Laut Favikon verlangen Agenturen international 10 bis 30 % der Creator-Honorare oder einen festen monatlichen Retainer. Für Deutschland gibt es keine veröffentlichte Erhebung. FNLY Agency berechnet 20 % auf die Creator-Honorare, mindestens 500 € je Kampagne.
Das ist möglich. Unternehmen, die regelmäßig selbstständige Künstler oder Publizisten beauftragen, zahlen auf deren Honorare die Künstlersozialabgabe, 2026 sind das 4,9 %. Die Abgabe trägt der Auftraggeber, ob Sie abgabepflichtig sind, klärt Ihre Steuerberatung.
Laut einer Auswertung von Influee vom März 2026 sind Aufschläge von 20 bis 50 % auf das Honorar üblich. Die Höhe hängt von Dauer, Kanälen und Werbebudget ab, deshalb sollten Nutzungsrechte vor der Produktion schriftlich vereinbart werden.
Kampagnen beginnen bei 2.500 € Gesamtbudget inklusive Creator-Honoraren und Agenturgebühr, Produktplatzierung und Seeding bei 1.500 €. Laufende Betreuung über mehrere Monate gibt es ab 1.500 € im Monat zuzüglich Honorare. Alle Preise sind netto.
Kosten
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